Neue Briefkuverts für Spielquader

Ein bisschen Spielerei ist es schon, wenn man sich eigene Briefkuverts gestaltet. Brauchen tut man Kuverts jeden Tag, wenn man Briefe verschickt. Rechnungen, Angebote, Einladungen … alles will schön und ordentlich kuvertiert sein. Was liegt da näher, als sich einmal den Aufwand zu machen und eigene Kuverts zu designen?

Klar, Standard-Kuverts in DIN-Lang gibt es an jeder Ecke und in jedem Schreibwarenladen. In weiß, in recycling-grau und notfalls auch in bunt. Bunte Kuverts aber sind an sich schon teuer. Ziemlich sogar. Günstiger sind die normalen Briefkuverts mit Fenster.

Wenn man nicht so viele Briefe verschickt ist es wichtig, dass man Klebestreifen nutzt, statt dem altbekannten Ädhäsionskleber. Der nämlich trocknet innerhalb von 12 Monaten sowas von aus, dass man die Kuverts mit dem Tesa oder dem Pritt-Stift verschliessen muss. Da klebt nix mehr! Das nervt und sieht auch (mit Tesa-Streifen) doof aus.

Kuverts mit Haftklebestreifen sind teurer, aber dafür halten sie lange den Klebstoff „frisch“. 1000 Stück davon kosten dann schon mal gerne 30 bis 80 Euro, je nach Hersteller, Qualität und Bezugsquelle. 1000 Stück mit eigener Bedruckung gibt es schon ab 60 Euro. Werbefläche auf der Vorder- und Rückseite sowie Aufmerksamkeit beim Empfänger inklusive.

Gestern haben wir uns also in den Abendstunden hingesetzt und haben uns unsere neuen Briefhüllen gestaltet. Klar, unser Würfel muss mit drauf, das soll sich schließlich einprägen. Das Logo auch.

Briefzonen bei der Deutschen PostBei der Gestaltung muss man darauf achten, dass man die verschiedenen Kennzonen der Deutschen Post freihält. Das ist der untere Teil eines Kuverts (Codierzone – dort kommt der Eindruck der Kodiermaschinen hin, meist kleine leuchtend gelbe Striche) und natürlich im Bereich der Briefmarke (Frankierzone) muss es auch frei bleiben. Wir frankieren unsere Briefe mit einer Frankiermaschine. Deshalb haben wir bei der Gestaltung die komplette Fläche des Stempels frei gehalten. Das erspart Lesefehler bei der Post, dadurch Ärger und Kosten und sieht optisch auch einfach besser aus.

Kuvert-Prototyp - Alles bestens

Die Rückseite des Kuverts haben wir nun noch genutzt um auf unsere Homepage und den Shop hinzuweisen. Dezent auf der Klappe. Was kann man noch darauf machen? Unsere Monster, die wir auch sonst immer gerne als Design-Element verwenden. Klar. Dann noch die Social-Media-Links. Immerhin sind wir bei Facebook, YouTube, Twitter und Google+ (naja) aktiv. Hier nutzen wir die „Short-Links“, die wir uns selbst gebaut haben (dank der eigenen Kurz-Domain) und weil wir jeden Monat ein Schnäppchen in unserem Shop anbieten wollen, nutzen wir auch den QR-Code, den wir uns selbst designt haben.

Von vorne ist das Kuvert „sachlich verspielt“ und von hinten ist es gelb und informativ und – bis auf den QR-Code – nicht zu aufdringlich.

Jetzt testen wir noch ein bisschen mit Schere und Klebstoff, ob alles zu einander passt und dann geht es ab in die Druckerei damit. Vorher alle URLs und den QR-Code prüfen. Lieber zweimal scannen, gell 🙂

Wir drucken gleich 5000 Stück, dann haben wir genug auch für kleinere Mailings, und sind kostentechnisch bei ca. 180 Euro. Das sind 36 Euro je tausend Kuverts. Das kosten die Unbedruckten mit Klebestreifen auch. Arbeitsaufwand für die Gestaltung? Zirka drei bis vier Stunden. Wer eigene Briefkuverts auch gerne für sich und seine Firma haben will, kann sich vertrauensvoll an uns wenden :-).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Protected with IP Blacklist CloudIP Blacklist Cloud